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Jahresrückblick 2019
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Soup and Socks
Der Jahresrückblick 2019
[Please find the ENGLISH VERSION below]
 
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
 
was für ein ereignisreiches Jahr! Wie sah 2019 für euch aus? Fühlt ihr euch bereit für 2020? Was sich innerhalb des Projekts Habibi.Works in 2019 bewegt hat, wo wir aktuell stehen und wo wir in 2020 hin wollen, berichten wir in diesem Newsletter. All die Erfolge, die zu Ende dieses Jahres gefeiert werden können, sind nur aufgrund eures Engagements und eurer andauernden Unterstützung möglich geworden. Ein riesiges DANKESCHÖN an alle, die auf so viele unterschiedliche Arten Rückenwind gegeben haben!

Bevor es losgeht, hier noch ein allerletztes Mal in 2019 die Möglichkeit, uns im Rahmen dieser Kampagne zu unterstützen. Die Gelder, die in den nächsten 24 Stunden zusammenkommen, sind Teil unseres Startkapitals für 2020. 
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Ein Lageplan
Kurz und bündig erhaltet ihr hier eine Übersicht und einen kleinen Lageplan – denn gerade über die Weihnachtsferien mussten wir feststellen, dass oft Verwirrung entsteht, wenn wir unseren Freunden und Bekannten zu Hause erzählen, dass wir nicht innerhalb eines Flüchtlingscamps arbeiten, sondern auf einem unabhängigen Grundstück. Hier sind die drei wichtigsten Orte des Habibi.Works - Alltags im Überblick:
[1] Das Camp für Geflüchtete in Katsikas: Hier wohnen derzeit etwas mehr als 1000 Personen aus unterschiedlichen Ländern, vor allem aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und verschiedenen afrikanischen Ländern. Viele der Menschen in diesem Camp befinden sich seit 2016 oder 2017 in Griechenland, sind über die griechischen Inseln oder über den Fluss Evros auf das griechische Festland gekommen und leben seit der Wiedereröffnung des Camps von Katsikas im Dezember 2017 in unmittelbarer Nähe (300 Meter) zu Habibi.Works. Während dieser zwei Jahre hat es im Camp zusätzlich mehrere große Gruppen von Neuankommenden gegeben, die letzten neuen Ankünfte verzeichneten wir im Dezember 2019.
[2] Habibi.Works: 300 Meter von Camp Katsikas und eine einstündige Busfahrt von weiteren Camps in Ioannina und Fillipiada entfernt, liegt Habibi.Works. In den 11 Arbeitsbereichen arbeiten 8 bis 14 wechselnde Expertinnen und Experten als Teammitglieder aus mittlerweile 14 verschiedenen Ländern. Manche von ihnen stellen ihre Expertise für einen Monat zur Verfügung, andere tun dies bereits seit mehreren Jahren. Für fünf Teammitglieder haben wir im September 2018 kleine Gehälter von 450 Euro eingerichtet. In 2020 stehen auch diesbezüglich Änderungen an, die wir weiter unten in diesem Newsletter mit euch teilen.
Die Mission:
Habibi.Works macht auf fünf Ebenen einen Unterschied
  • Lebensverhältnisse: Reparieren und herstellen, was im Alltag gebraucht wird
  • Bildung: Eigene Interessen verfolgen, Wissen teilen und Fähigkeiten erlernen
  • Wohlbefinden und mentale Gesundheit: In einem geschützten Rahmen die eigene Komfortzone erweitern
  • Begegnung und Integration: Menschen aus anderen Kontexten kennen lernen und Vorurteile abbauen
  • Aufklärung in Europa: Positive Kontrapunkte gegen das Narrativ rechter Populisten setzen
[3] Ioannina: Im Dezember 2018 haben wir nach 2,5 Jahren beschlossen, eine dringend benötigte Trennung zwischen Arbeits- und Wohnräumen zu schaffen, und eine Wohnung für das gesamte Team in Ioannina angemietet. Seit August 2019 ist das wachsende Team in zwei verschiedenen Wohnungen in Ioannina untergebracht. In einer der beiden Wohnungen leben Teammitglieder, die Habibi.Works für mehrere Monate oder Jahre zum Fokus ihres Lebens machen. In der anderen Wohnung kommen diejenigen Teammitglieder unter, die ihre Expertise für einige Wochen in Habibi.Works einbringen, beispielsweise zwischen zwei verschiedenen Jobs, in der Urlaubszeit oder während des Ruhestandes.

Und nachdem ihr euch auf diese Weise einen Überblick verschafft habt, lehnt euch zurück und genießt einige der Highlights aus dem Jahr 2019!
Jahresrückblick 2019
The Habibi.Works Community in 2019 - in Zahlen. Viele aufregende Neuigkeiten gab es in 2019 zu berichten: Von einem Besuch des MIT (Massachusetts Institut for Technology) über die erfolgreiche Teilnahme an einem Marathon bis hin zu der aufwendigen Renovierung des Habibi Domes gab es große und kleine Erfolgsgeschichten zu feiern. Die Gruppe der Menschen, die direkt oder indirekt an diesen Momenten Teil hat, wächst dabei beständig weiter. Alleine im Jahr 2019 kamen zu der bereits bestehenden Gemeinschaft aus Habibi.Works-Nutzerinnen und Nutzern 788 neue Registrierungen hinzu - damit steigt die Zahl der Menschen, die im Projekt aktiv sind auf über 1400. Natürlich kommen nicht alle von ihnen regelmäßig und zur gleichen Zeit. Die durchschnittliche Zahl der Besucherinnen und Besucher pro Tag lag im Jahr 2019 je nach Jahreszeit zwischen 60 und 120 Personen. 
Das NetWorks Programm in Habibi.Works – Wissen teilen, Expertinnen und Experten vernetzen
Von Januar 2019 bis September 2019 wurde in Habibi.Works das Programm NetWorks umgesetzt. In 14 Intensiv-Workshops haben internationale Teams von Expertinnen und Experten Habibi.Works besucht und ihr Wissen in den Bereichen IT, Design, Holzarbeit, Schweißen und Schneidern mit den Makern ( = Macherinnen und Macher von Habibi.Works) geteilt. Dadurch wurden nicht nur wertvolle Fähigkeiten weitergegeben, sondern auch Erfahrungen und Geschichten mit den Expertenteams geteilt, welche diese wieder mit in ihre Heimatländern nehmen konnten und dort als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wirken.
Wachsende Beteiligung von Griechinnen und Griechen in Habibi.Works
Neben dem Umzug des Teams nach Ioannina haben sich hinsichtlich der Integrationsbemühungen von Habibi.Works weitere Erfolge ergeben. Seit Mitte August haben wir mit Eva ein griechisches Teammitglied langfristig an Bord. Zu ihren Aufgaben gehört neben Übersetzungen, die natürlich anfallen, vor allem die Netzwerkarbeit in der lokalen Stadt, mit den offiziellen Stellen, mit anderen Organisationen und mit engagierten Individuen. Die Zahl der Griechinnen und Griechen, die unser Projekt besuchen und Teil des täglichen Geschehens werden, steigt langsam aber stetig. Im Dezember haben wir daher unser erstes „Local Supporter Meet-Up“ (Zusammenkunft der lokalen Unterstützerinnen und Unterstützer) veranstaltet, ein entspanntes aber spannendes Treffen der bisher sieben Griechinnen und Griechen, die uns regelmäßig besuchen um Projekte und Angebote durchzuführen und zu unterstützen. Wir planen, diese Treffen einmal monatlich anzubieten, um ein Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation mit dem Projekt zu fördern, um Ideen auszutauschen, gemeinsam Pläne zu schmieden und Entscheidungen zu treffen.
Öffentlichkeitsarbeit
 Neben der konkreten Unterstützung in Griechenland ist es eines der erklärten Ziele von Soup and Socks e.V., an anderen Orten aus erster Hand zu informieren – über die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert werden, aber auch und vor allem über ihre Fähigkeiten und Talente und die Bereicherung, die sie für unsere Gesellschaften sein könnten. In diesem Jahr fanden dazu unter anderem Vorträge in Berlin, Amsterdam, Kassel und Madrid statt. 
Zusätzlich war unsere Mitgründerin Mimi Hapig in 2019 Teil des Facebook Community Leadership Programs und nimmt seit November 2019 für Habibi.Works am Programm „Hello Europe“ von Ashoka Greece teil. Beide Programme bieten Training und Netzwerkmöglichkeiten und das Facebook Community Leadership Program stellte zusätzlich das Budget für das oben erwähnte Programm NetWorks zur Verfügung.
Unsere Perspektive auf die Entwicklungen in Griechenland
Griechenland war in den letzten Tagen und Wochen wieder vermehrt in den Medien präsent, vor allem aufgrund der unzumutbaren Zustände in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln. Die Zahl der Ankommenden ist in 2019 im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen, hat aber zu keinem Zeitpunkt die Zahlen aus dem Jahr 2015 erreicht. Wir sind überzeugt: Solange es Krieg, Vertreibung, bewaffnete Konflikte, Armut und Naturkatastrophen gibt, werden Menschen weiterhin ihre Heimat verlassen und sich auf die Suche nach Sicherheit und Freiheit zu machen. Wir wollen aber auch klar feststellen, dass die Zahl der ankommenden Menschen in 2019 keine Herausforderung für Griechenland – und noch viel weniger für die Europäische Union – hätten sein müssen. Was fehlt sind in Europa nicht die Mittel oder die Infrastruktur. Was fehlt, ist der politische Wille, einem langfristigen Phänomen mit nachhaltigen Lösungen zu begegnen, vor allem hinsichtlich der Integration in das Bildungssystem und in den Arbeitsmarkt. Seit Juli 2019 ist mit Nea Demokratia eine neue Regierungspartei in Griechenland an der Macht. Die ersten Entscheidungen, die von den neuen Amtsinhabern umgesetzt wurden, lassen nicht darauf schließen, dass sich in Griechenland an dieser Haltung bald etwas ändern wird.
Ausblick auf das Jahr 2020 

Einige Dinge werden sich im neuen Jahr ändern, darunter auch die Konstellation unseres Teams. In 2018 und 2019 sahen wir uns in der luxuriösen Lage, zusätzlich zu den kürzeren Aufenthalten von Expertinnen und Experten aus aller Welt mit einem sehr beständigen Team aus acht Mitgliedern zu arbeiten, die für mindestens ein Jahr Teil des Projekts waren. Von diesen acht Teammitgliedern werden ab April 2020 nur noch zwei vor Ort sein: der Aufbau eines neuen, stabilen Teams ist daher eine der wichtigsten Aufgaben in den ersten Monaten des neuen Jahres. 

Wir planen, auf lange Sicht sieben bis neun beständige Teammitglieder in Habibi.Works vor Ort zu haben, die sich auf mindestens 6 Monate verpflichten. Für diese möchten wir auch gerne das kleine Gehalt von 450 Euro anbieten können. Zusätzlich zu diesen sieben bis neun Expertinnen und Experten werden wir weiterhin vier bis fünf Teammitglieder aufnehmen, die sich für eine kürzere Zeitspanne und auf ehrenamtlicher Basis aktiv in Griechenland einbringen möchten.  Die Anzahl der Teammitglieder zu erhöhen, die für ihre Arbeit zumindest eine kleine finanzielle Entschädigung erhalten, wird sich in unserem Budget bemerkbar machen. Wir sind aber überzeugt davon, dass es ein berechtigter, wenn nicht sogar der einzig richtige Schritt auf dem Weg zu einem immer nachhaltigeren und professionellen Projekt ist, das irgendwann in griechische Hände übergeben werden kann. 
Im nächsten Jahr wird sich nicht nur die Zusammenstellung unseres Teams sondern auch der Arbeitsalltag in Habibi.Works ändern. Wie ihr weiter oben in diesem Rundbrief lesen konntet, leben viele der Menschen mit denen wir arbeiten bereits seit einem bis zwei Jahren im Camp. Sie haben in Habibi.Works bereits von den meisten Arbeitsbereichen Gebrauch gemacht, die sie interessierten und auch die notwendigsten Alltagsgegenstände hergestellt und repariert. Das Gefühl, dass das bestehende Konzept um eine zweite Phase oder ein zusätzliches Angebot ergänzt werden sollte, wurde im Laufe dieses Jahres immer deutlicher. Was sich die Menschen wünschen, das bestätigte auch eine Umfrage, die wir im Dezember durchgeführt haben, sind mehr strukturierte Intensiv-Workshops oder langfristig angelegte Kurse, in denen Wissen in den verschiedenen Bereichen vermittelt wird und die Teilnehmenden eine fokussierte, qualitativ hochwertige Lernerfahrung machen können. Dies ist im Laufenden Geschehen in Habibi.Works nicht immer möglich, da der Schwerpunkt der Arbeit am häufigsten darauf liegt, Projektideen der Menschen aus dem Camp zu begleiten und bei der Umsetzung zu unterstützen statt einer Gruppe gezielt Wissensinhalte zu vermitteln. Zudem halten sich auf dem Grundstück und im Gebäude nicht nur diejenigen Mitglieder der Zielgruppe auf, die gerade aktiv an etwas arbeiten: Menschen kommen auch, um Abstand vom grauen Camp-Alltag zu gewinnen, eine Tasse Tee zu trinken, die Internetverbindung zu nutzen um mit Verwandten zu Hause zu sprechen, das Mittagessen zu genießen, anderen Leuten zu begegnen und langsam ihre Komfortzone in einer neuen Umgebung wachsen zu lassen. Zudem ist es allen Makern aufgrund der mangelnden Alternativangebote erlaubt, ihre Kinder bis zum Alter von 5 Jahren mit in die offenen Bereiche des Gebäudes zu bringen. Oft geht es daher laut zu, der Arbeitsalltag ist gekennzeichnet von Unterbrechungen, Ablenkungen und Planänderungen. Ab dem ersten Januar wird die Arbeitszeit in Habibi.Works daher in zwei Kategorien unterteilt werden; in die "Offene Arbeitszeit" während derer jede Person in Habibi.Works ihre Ideen umsetzen oder notwendige Reparaturen tätigen kann, und in die "angeleitete Arbeitszeit", während derer Expertinnen und Experten ihr Wissen für die Dauer eines Nachmittags, eines mehrtägigen Workshops oder eines mehrwöchigen Kurses an eine feste Gruppe von Teilnehmenden weitergeben.  
Wie ihr ganz deutlich sehen könnt, entwickelt sich das Projekt ständig weiter. Eine Sache, die sich nicht verändern wird, ist die Haltung der Solidarität und der Anspruch, mit allen, die an Habibi.Works auf die ein oder andere Art beteiligt sind, auf Augenhöhe zusammen zu arbeiten. Danke, dass ihr nach wie vor involviert seid! Wie immer werden wir euch auf dem Laufenden halten.

Euch und euren Familien wünschen wir einen guten Start in ein gesundes, glückliches Jahr 2020!
Mit den besten Grüßen aus Griechenland, 

Mimi und das Soup and Socks - Team 
Habibi.Works unterstützen
Soup and Socks
2019 - The Review
Dear supporters,
 
What a busy year that was! What did 2019 look like for you? Do you feel ready for 2020? In this newsletter, we share the highlights of the Habibi.Works year 2019, give you an update about our current situation and announce some exciting changes for the year 2020. All the achievements of this year wouldn't have been possible without your involvement and your ongoing support. A big, whole-hearted THANK YOU to everybody who supported the project in any way! 

Before you dive into the different sessions of this newsletter, here you find - for the last time in 2019 - the possibility to support our current fundraising campaign. The money that is collected within the next 28 hours forms part of our seed capital in 2020 and will contribute to empowering experiences of hundreds of people in Habibi.Works. 
Support now
A site plan
Short and sweet is the first section of the newsletter: You receive a small map. Over the Christmas holidays, we had to realise that confusion arises every now and then about the fact that we are not working inside a refugee camp but on independent premises when talking to friends and acquaintances at home. Here are the three most important places of the everyday life around Habibi.Works at one glance:
[1] The refugee camp of Katsikas: At the moment there are a little more than 1000 people from different countries, mainly from Syria, Afghanistan, Iraq and various African countries living here. Many of the people in this camp have been in Greece since 2016 or 2017, have come to the Greek mainland via the Greek islands or via the river Evros and have been living in close proximity (300 meters) to Habibi.Works since the reopening of the Katsikas camp in December 2017. During these two years there have been several large groups of new arrivals at the camp, the last new arrivals were in December 2019.
 
The Mission:
Habibi.Works is making the difference on 5 levels
  • Living conditions: Repair and produce what is needed in the daily live
  • Education: Follow own interests, share knowledge and learn new skills
  • Well being and mental health: widen the own comfort zone in a safe space
  • Encounter and integration: Getting to know people from other contexts and breaking down prejudices
  • Raising awareness in Europe: Setting positive counterpoints against the narrative of right-wing populists
[2] Habibi.Works: makerspace is located 300 meters from Camp Katsikas and a one-hour bus ride from other camps in Ioannina and Fillipiada. In the 11 working areas, 8 to 14 changing experts work as team members from 14 different countries. Some of them provide their expertise for one month, others have been doing so for several years by now. For five team members, small salaries of 450 Euros have been set up in September 2018. The new year will bring changes regarding the team, too, and we are keen to tell you more about it in the last section of the newsletter!
[3] Ioannina: After 2,5 years of working and living in the same building in Katsikas, it was necessary to create a separation between the working and living space in December 2018.  A first apartment was rented for the entire team in Ioannina. Since August 2019, the growing team is accommodated in two different apartments in Ioannina. One of the two apartments is home to team members who make Habibi.Works the focus of their lives for several months or years. The other apartment is accommodating team members who bring their expertise to Habibi.Works for a few weeks, for example between two different jobs, during holidays or after retirement.

And now, as you have gotten yourselves an overview over the locations, lean back and enjoy some of the highlights of 2019!
Review of the Year 2019
The Habibi.Works community in 2019 - in numbers. There were many exciting news to share in 2019: the small and big success stories covered so many different highlights, from a visit of the MIT (Massachusetts Institut for Technology), the participation in a marathon, up to the detailed repair work at our Habibi Dome. The group of people who are directly or indirectly involved in these success stories is constantly growing. In 2019 alone, 788 new registrations were added to the already existing community of Habibi.Works users - bringing the number of people active in the project to over 1400. Of course, not all of them come regularly or at the same time. The average number of visitors per day in 2019 was between 60 and 120 people, depending on the season. 
The NetWorks program in Habibi.Works - sharing knowledge, connecting experts
From January 2019 to September 2019, the NetWorks program was implemented in Habibi.Works. In 14 intensive workshops, international teams of experts visited Habibi.Works and shared their knowledge with the maker community in the areas of IT, design, woodworking, welding and tailoring. People not only shared and gained skills: they also shared experiences and stories. That way, the expert teams could take home new perspectives, insights and understanding and pass the stories on to others, acting as ambassadors. 
Growing participation of Greek Supporters in Habibi.Works
In addition to the team's move to Ioannina, further successes have been achieved with regard to Habibi.Works' integration efforts. Since mid-August, there is a Greek team member on board on a long-term basis. In addition to translations, which of course are a part of her duties, Eva is mainly responsible for networking in the local city, targeting authorities, other organisations and committed individuals. The number of Greeks who visit the project and become part of the daily routine is slowly but steadily increasing. In December we therefore organised our first "Local Supporter Meet-Up", a relaxed but at the same time exciting meeting of the seven Greek people who have visited Habibi.Works regularly to carry out and support projects and activities. The plan is to offer these meetings once a month to promote a sense of community and identification with the project, to exchange ideas, to make plans and to take decisions together.
Awareness raising 
Besides the concrete support in Greece, one of the declared goals of Soup and Socks e.V. is to provide first-hand information in other places - about the challenges people who came to Greece as refugees are facing, but also and above all about their skills and talents and the enrichment they could be for our societies. This year, presentations were held among other places in Berlin, Amsterdam, Kassel and Madrid.
Additionally, our co-founder Mimi Hapig was part of the Facebook Community Leadership Program in 2019 and has started participating in the "Hello Europe" program of Ashoka Greece for Habibi.Works in November 2019. Both programs offer training and networking opportunities and the Facebook Community Leadership Program also provided the budget for the above mentioned program NetWorks.
Our perspectives on the development in Greece
In past days and weeks, Greece has been increasingly present in the media again, mainly due to the unacceptable conditions in the refugee camps on the Greek islands. The number of arrivals in 2019 increased in comparison to previous years, but at no point did it reach the figures of 2015. We are convinced that as long as there is war, persecution, armed conflicts, poverty and natural disasters, people will continue to leave their homes and set out in search of security and freedom. We would like to state very clearly that the number of people arriving in 2019 would not have needed to be a challenge for Greece  - and less so for the European Union. Let's be honest: It is not the resources or the infrastructure we are lacking in Europe. What is lacking is the political will to tackle a long-term phenomenon with sustainable solutions, especially with regard to integration into the education system and the labour market. Since July 2019, Nea Demokratia, the new governing party, has been in power in Greece. The first decisions implemented by the new incumbents do not suggest that this attitude will change in Greece any time soon.
Outlook for the year 2020

Some things will change in the new year, including the constellation of our team. In 2018 and 2019 we were in the brilliant position of working with a very consistent team of eight members who were part of the project for at least one year and to additionally receive experts from all over the world for a couple of weeks on a regular basis. Of these eight team members, only two will be on site from April 2020 on: Building a new, stable team is therefore one of the most important tasks in the first few months of the new year.

We plan to have seven to nine team members in Habibi.Works,who commit for at least 6 months. For these we would like to be able to offer the small salary of 450 Euro. In addition to these seven to nine experts, we will continue to have four to five team members who can actively participate in Greece for a shorter period of time and on a volunteer basis. Increasing the number of team members who receive at least a small financial compensation for their work will obviously have an impact on the project's budget. We are however convinced that it is a justified, if not the only reasonable step to take on the way to an increasingly sustainable and professional project that can eventually be handed over into Greek hands. The work done in Habibi.Works is meaningful, important - and is not offered by any other organisation in the area. So this approach is not only a measure to prevent the financial ruin of team members who give their time, energy and expertise on a longer term, but it is also the insight that they deserve to earn something.
Not only the composition of the team will change next year, but also the daily work routine in Habibi.Works. As you can read in this newsletter, many of the people we work with have been living in the camp for one or two years by now. In Habibi.Works, they have already made use of most of the working areas they are interested in and also produced and repaired the most necessary items for their daily life. The feeling that a second phase or additional offer should be added to the existing mode of operation has become more and more obvious during the year. What people want, as was confirmed by a survey we conducted in December, are more structured intensive workshops or long-term courses that provide knowledge in the different areas and enable participants to have a focused, high quality learning experience. This is not always possible in Habibi.Works, as the focus of the work has mostly been on facilitating and accompanying project ideas of the people from the camp and supporting their implementation instead of providing knowledge to a group in a targeted way. Furthermore, not only those members of the target group who are actively working on something are on the property and in the building: People also come to take a break from the grey camp life, have a cup of tea, use the internet connection to talk to relatives at home, enjoy lunch, meet other people and slowly let their comfort zone grow in a new environment. In addition, due to the lack of alternative options, all makers are allowed to bring their children up to the age of 5 years into the open areas of the building. Therefore it is often noisy, the daily work routine is characterised by interruptions, distractions and changes of plans. From the first of January, working hours in Habibi.Works will therefore be divided into two categories; "open working hours" during which each person in Habibi.Works can implement their ideas or make necessary repairs, and "guided working hours" during which experts share their knowledge with a fixed group of participants for an afternoon, a intensive workshop lasting several days or a longterm course lasting several weeks. 
As you can clearly see, the project is constantly evolving. One thing that won't change though is the spirit of solidarity and the aim to work at eye-level with everybody who is involved in Habibi.Works. Thank you for being with us. As always, we will keep you updated. We wish you and your loved ones a good start into a happy and healthy year 2020!

With the very best regards, 

Mimi and the Soup and Socks - Team 
Support Habibi.Works
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