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Winter Campaign 2020
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Soup and Socks
November in Habibi.Works - Der Winter kommt
[Please find the ENGLISH VERSION below]
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

In diesem Newsletter teilen wir aktuelle Erfolgsgeschichten und Entwicklungen in Griechenland aus den letzten Wochen. Im letzten Teil des Newsletters erwartet euch darüber hinaus die diesjährige Winterkampagne von Habibi.Works. Ihr dürft gespannt sein!

Teil 1: Erfolgsgeschichten und Updates

In den Monaten September und Oktober hat das Habibi.Works-Team hart gearbeitet um sicherzustellen, dass in Zeiten von Corona alle Nutzerinnen und Nutzer des Projekts sicher und gesund bleiben. Wie im letzten Newsletter geschildert, wurde dafür eine Terminvergabe eingerichtet dank derer sichergestellt ist, dass sich nie zu viele Personen gleichzeitig im Gebäude aufhalten. 
In den letzten Wochen gab es viele schöne Momente und Begegnungen, sowohl mit altbekannten Gesichtern in unseren Werkstätten als auch mit neuen Mitglieder der Habibi.Works-Gemeinschaft. Einige davon sind für euch im Folgenden festgehalten.  
Plätze im Textil-Atelier von Habibi.Works waren stark nachgefragt,  vor allem um wiederverwendbare Stoffmasken herzustellen. Auf dem nachfolgenden Bild seht ihr Sharif, der die Gelegenheit nutzt sich von unserem Teammitglied Zarah einige Grundlagen der Schneiderei beibringen zu lassen. Zarah hat das Team im September und Oktober begleitet und dafür ihre vertraute Welt des Londoner Theaters mit der Royal Shakespeare Company verlassen. 

Die Schreinerei sowie die Metall- und Farrahdwerkstätten von Habibi.Works waren ebenfalls gut besucht und für zahlreiche kleine und große Projekte verantwortlich. Eines davon war die Anfertigung von Ali's Yakeré, einem Küchengerät das vor allem für die Zubereitung von Couscous eingesetzt wird. 
Das MediaLab von Habibi.Works wurde sowohl für die Herstellung von Gesichtsvisieren als auch für individuelle Projekte am Lasercutter und 3D-Drucker genutzt. Auf dem Bild seht ihr Shawiz, der mittlerweile ein Experte am Lasercutter ist und eine wunderschöne Collage mit Bildern seiner Familie angefertigt hat. 

Christina, die derzeit als Schreinerin in Habibi.Works im Einsatz ist, hat mehrere Maker bei ihren persönlichen Projekten begleitet, darunter auch mehrere Mitglieder aus der lokalen, griechischen Bevölkerung. Alexandra beispielsweise baute in Habibi.Works im Oktober ihr erstes eigenes Schuhregal. 
Second Tree, eine unserer ältesten Partnerorganisationen vor Ort, nutzte die Zeit während derer sie aufgrund von Coronafallzahlen keinen Zugang zu ihrer Zielgruppe hatten um im Textil-Atelier von Habibi.Works Foulards für ihre Scout-Gruppen anzufertigen.  

Effie, eines der neueren Teammitglieder von Habibi.Works brachte in ihrem Workshop sowohl ihre praktischen Kenntnisse als auch ihr lokales Netzwerk ein und stellte gemeinsam mit einer Gruppe griechischer Teilnehmender natürliche Seifen her. 
Einer der besten Momente in den letzten Wochen war die Rückkehr unseres Teammitglieds Iman nach Griechenland. Sie hat sich sofort wieder in die Arbeit gestürzt und die Frauen des Camps (und uns) zu sportlicher Betätigung motiviert. Bewegung, Begegnung und Begeisterung sind in Zeiten von wiederkehrenden Lockdowns besonders wichtig. Das Wiederaufleben von Habibi.Works Sportangeboten bot gleichzeitig die Möglichkeit, mit anderen Organisation zusammenzuarbeiten, darunter die spanische Organisation MaiKai und das Coaching Projekt Healthy Feminists, mit Fokus auf Südwestasien und Nordafrika. 
Wenn man sich diese Auswahl an positiven Momenten vor Augen führt, fällt es leicht, die erfolgreiche Umsetzung des Projektes in herausfordernden Zeiten zu feiern. Aber abgesehen von diesen Einblicken wollen wir auch die weniger erfreulichen Entwicklungen im griechischen Kontext mit euch teilen. 
Am 6. Oktober wurde das Camp von Katsikas ohne Ankündigung vollständig unter Lockdown gestellt, und das obwohl zum Zeitpunkt des Lockdowns kein einziger Fall von Coronavirus im Camp vorlag. Die Abriegelung des Camps bedeutete, dass die Bewohner*innen nicht heraus und Besucher*innen nicht hinein durften. Zu dieser Zeit war es uns und der lokalen Bevölkerung noch erlaubt, uns mit Maske und unter Einhaltung von Gruppengrößen in der Umgebung zu bewegen. 

Die Rechtfertigung des Lockdowns in einem Moment, in dem keine Coronafälle im Camp selbst aufgetreten waren, ist absolut fragwürdig. Als wäre das nicht besorgniserregend genug, wurde nur wenige Stunden nach Beginn des Lockdowns mehrere Personen von der Insel Lesvos ins Camp gebracht - ohne die Ergebnisse ihrer Coronatests außerhalb des Camps abzuwarten. Auf diese Weise haben die zuständigen Behörden dann tatsächlich eine an Covid-19 erkrankte Person ins Camp gebracht, nachdem dieses von der Außenwelt abgeriegelt worden war. Der Lockdown wurde in der vergangenen Woche gelockert, was den Bewohner*innen des Camps 4 Tage Zeit gab, sich auf den nächsten und in diesem Fall landesweiten Lockdown vorzubereiten, der am 7. November in Kraft trat. 
Wir alle wurden in diesem Jahr auf die eine oder andere Art und Weise von der Pandemie betroffen. Wir hoffen, dass es euch und euren Lieben gut geht.

Für uns ist in den letzten Wochen einmal mehr deutlich geworden, dass Asylsuchende und Geflüchtete, die sich ohnehin am Rande der Gesellschaft befinden und nur eingeschränkten Zugang zu Bildungsmöglichkeiten, zum Arbeitsmarkt, zu wichtigen Servicen haben, mit besonderer Härte von den aktuellen Entwicklungen getroffen werden. Diejenigen Personen, die in einem Camp leben müssen, sind aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt. Es ist entmutigend zu sehen, dass die Reaktion der zuständigen Behörden auf diese Situation nicht etwa die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Camps wäre, sondern die vollkommene Abriegelung der gleichen. In diesen Zeiten ist die Solidarität mit benachteiligten Bevölkerungsgruppen wichtiger denn je.
Die vergangenen und aktuellen Lockdowns haben den Zugang unserer Zielgruppe zu Habibi.Works eingeschränkt. Für die kommenden drei Wochen, in denen nur sehr begrenzter oder gar kein Zugang bestehen wird, werden wir uns auf Online Angebote und auf die Produktion der Winterkampagne konzentrieren. Für all diejenigen von euch, die uns schon seit mehr als einem Jahr begleiten, ist hier gleich klar, worum es geht. Für all diejenigen von euch, die sich erst in den letzten Monaten mit dem Projekt bekannt geworden sind, folgt hier eine generelle Vorstellung der Kampagne. Lasst uns direkt einsteigen!
Teil 2: Die Habibi-Winterkampagne 2020

Die jährliche Winterkampagne von Habibi.Works ist eine besondere Art und Weise, uns mit einem kleinen, symbolischen Gruß bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern des Projekts zu bedanken. Der Gedanke hinter der Kampagne ist einfach: Ihr tätigt bis zum 06.12. eine Spende und wir senden euch ein kleines Stück Habibi.Works in eure Wohnzimmer. 

In diesem Jahr feiert die Winterkampagen vor allem die Tatsache, dass wir alle es durch ein hartes Jahr geschafft haben. Veränderungen im Alltag, Einschränkungen persönlicher Freiheiten und einige Sorgen haben wahrscheinlich allen zu schaffen gemacht.  Vor allem in dem Kontext von Habibi.Works hat die Pandemie einiges an Kreativität, Durchhaltevermögen und Innovation verlangt. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel uns eure Unterstützung in dieser Zeit bedeutet hat. 
Für eine Spende von 15 Euro und mehr erhaltet ihr - ganz im Sinne der jährlichen Tradition - eine Tierfigur, angefertigt mit dem Lasercutter des MediaLabs. In diesem Jahr gesellt sich zu dem Rentier und dem Fuchs, die möglicherweise bei euch im Wohnzimmer warten, ein Braunbär. 
Eine Spende von 30 Euro oder mehr bringt diese fünf wunderschönen, lasergravierten Magnete zu euch nach Hause. 
Für eine Spende von 60 Euro oder mehr erhaltet ihr diese Uhr, angefertigt mit dem Lasercutter in unserem MediaLab. 
Solltet ihr euch dazu entscheiden, eine Spende von 100 Euro oder mehr zu machen, ist euch nicht nur unser tief empfundener Dank, sondern auch ein Set aus all diesen kleinen Aufmerksamkeiten sicher.

Für den Fall, dass ihr euch als monatliche Dauerspender für mindestens 10 Euro pro Monat einschreibt, wartet zusätzlich eine besondere Überraschung auf euch. 
Um eine Spende zu tätigen, habt ihr zwei Möglichkeiten. Ihr könnt entweder eine klassische Überweisung tätigen oder unser Online-Formular nutzen.

Falls ihr euren symbolischen Gruß aus Habibi.Works erhalten möchtet, stellt bitte unbedingt sicher, dass eure Adresse in der Betreffzeile richtig angegeben ist!
Betreff: Winterkampagne+ eure Adresse + email
Kontoinaber: Soup and Socks e.V.
IBAN: DE71672500200009251464
BIC: SOLADES1HDB
Kontonummer: 9251464
BLZ: 67250020
Bank: Sparkasse Heidelberg
Wie immer freuen wir uns darauf, von euch zu hören!

Mit den besten Grüßen aus Griechenland, 

Mimi, Esther und das Habibi.Works-Team
Jetzt unterstützen
Soup and Socks
Habibi.Works in November 2020 - Winter is Coming 
Dear supporters,

In this month's newsletter we will share with you some of our highlights and successes from the months of September and October, provide you with an update on the context we operate in and finally, introduce this year's Winter Campaign.
Success Stories and Context Update

In September and October, the Habibi.Works team worked hard to ensure the safety of all our makers in the times of corona. As described in our last newsletter, this meant setting up a new system of appointments which allowed people to make bookings in the workshop of their choice ahead of time so that the project team could coordinate the number of users inside the space.

We shared countless beautiful moments with some of our well known community members and - particularly exciting - some first-time visitors. A couple of stories have been selected to be shared with you in the following.
The sewing atelier of Habibi.Works was mainly used to create reusable face masks. On the picture you see Sharif, who is using this opportunity to learn some basic sewing skills under the guidance of Zarah - a professional seamstress from the UK who took time off her usual role, creating costumes with the Royal Shakespeare Company, and joined us for three weeks.

The wood, metal and bicycle repair workshops saw the makers create clever solutions to suit their needs. Ali, for example, designed and created his own Yakeré, a kitchen device to prepare couscous and dishes from his home country.
The MediaLab was also put to great use, whether it was for the production of face shields or for educational workshops around the design process with our target group. Shawiz, pictured below, made beautiful photo engravings for his family members. 

Our current woodworking expert, Christina, has helped several makers bring their personal projects to life. This included Alexandra, a member of the local Greek community who came into build herself a shoe-shelf.
Second Tree, one of our closest partners in this context, also made use of our sewing atelier in the past months to make foulards for their scout activities, which are carried out with young residents of Katsikas camp.

One of our newer team members, Effie, brought in both her practical and her communication skills in setting up natural cosmetic workshops with Greek locals, the outcome of which were several bars of luscious rosemary-mint soaps.
It has been particularly exciting to have one of our long-standing team members, Iman, return to Greece and hit the ground running – literally – by revamping our women’s sports activities. This has also been a unique opportunity for Habibi.Works to partner with different organisations that have similar visions on the role of physical activity to empower individuals, including MaiKai - a Spanish-based organisation that promotes physical and social development for children and adults through climbing - and Healthy Feminist, a platform for healing through dialogue and intersectional coaching for women in the SWANA (South West Asia and North Africa) region.
When listening to the stories above, it is easy to celebrate the successful implementation of the project in times as challenging as the ongoing pandemic. But apart from the success stories, we also consider it one of our aims to inform you about the developments in Greece first hand. On 6 October, the residents of Katsikas camp were met with police presence at every entry and exit point of the camp, as it was placed under a complete lockdown. This meant nobody could leave the camp and no third-party actors could enter. The lockdown came at a time when local residents of Ioannina and Katsikas were still able to move freely outside, as long as they followed regulations such as wearing a mask in public and limiting group gatherings. The justification for the lockdown at a time when not a single Covid case had been confirmed among the camp population seemed highly questionable. What's more, the lockdown coincided with new arrivals being brought in from the island of Lesvos; it was later confirmed that one of the new arrivals was indeed Covid positive. That is: a camp with zero confirmed cases of Covid was put into a lockdown, and then a Covid case was brought into the closed camp. The restrictions were slightly loosened after 21 days, which left the residents of the camp four days time to prepare for the second nationwide lockdown Greece entered on Saturday 7th of November. 
While all of us have been affected by Covid-19 and the restrictions that have come with this, the refugee and asylum seeker community is particularly affected by the impacts of Covid-19. The limited access to essential services, delays on asylum procedures, disruption to education and greater difficulty finding work opportunities are particularly challenging for people who found themselves excluded from society already before the beginning of the pandemic. Those living in camps also face a greater risk of infection due to overcrowding and the lack of robust sanitation structures. It is disheartening to see that the reaction of the authorities aims at restricting this community stronger instead of improving their living conditions and thus reducing the risk of infection. Now, more than ever, there is a need for solidarity with the refugee and asylum seeker community.

The past and the ongoing lockdown have limited our target groups’ ability to make use of Habibi.Works. For the three weeks of limited access or online operations, we are going to focus on the production of our yearly winter campaign. The ones of you who have been following Habibi.Works for more than a year already will know what this is all about. For the ones of you who just got on board in the past months: Let’s dive right in!
Winter Campaign 2020

The Habibi.Works annual winter campaign is a special way of thanking supporters with a small, symbolic token of gratitude. The concept is simple: you make a contribution until 6 December; we send a small piece of Habibi.Works to your living room.

This year in particular, our winter campaign is a celebration of having made it through a challenging year. All of us have had to cope with severe disruption to our lifestyles and restrictions on our daily freedoms due to Covid-19. Especially for the people living in refugee camps, these changes have made everyday life even more challenging and isolating than it used to be. Overcoming these challenges has required innovation, tenacity and perseverance from all of us, and we cannot tell you how much your support has meant during this time.
If you make a donation of EUR 15 or more, you will receive a 3D build-it-yourself bear
A donation of EUR 30 or more will be met with a set of beautifully engraved fridge magnets.
For a donation of EUR 60 or more you will receive fully-functional clock made on our lasercutter
If you choose to make a donation of EUR 100 or more, you will receive all three of these gifts.

And if you become a monthly donor of EUR 10 or more, or if you are already a monthly donor, you will additionally receive a special gift. 
To make a donation, you have the choice of either using our online donation page, or making a classic bank transfer using the information below.

Please make sure to include your address in the “Reference” field to ensure we can mail your special item to the right place!
Reference: Winter Campaign + your address + email address
Owner: Soup and Socks e.V.
IBAN: DE71672500200009251464
BIC: SOLADES1HDB
Account number: 9251464
BLZ: 67250020
Institute: Sparkasse Heidelberg
As always, we are looking forward to hearing from you!

With best regards from Katsikas, 

Mimi, Esther and the Habibi.Works-Team 
Support Habibi.Works
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir hoffen, ihr seid wohlauf und genießt den Sommer. Euer Newsletter im Juli gibt euch einen Überblick über Projekte und Entscheidungen in Habibi.Works und über einige der aktuellen Entwicklungen in Griechenland.
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