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Flechsig - News Dezember 2012 (Nr.40)
Flechsig News

Daniel & Nancy Flechsig



Blog: www.flechsigs.de

Phileas



Phileas
Phileas Amani

Bruderliebe
Bruderliebe

Umzug



Kisten packen
Kisten packen

LKW beladen
LKW beladen

Kenianer zu Besuch



Pastor Simon Mbevi
Pastor Simon Mbevi


Coaching Session mit 
Pastor Oscar Muriu

Kenianer im Gottesdienst


Abschied Emily



Aelteste

Neues Domizil



Haus

Liebe Freunde und Verwandte,


Familienleben - mehr Platz für mehr Familie
endlich ist es so weit, wir sind zu viert! Am 7.11. kam unser zweiter Sohn Phileas Amani zur Welt - der erste echte (geborene) Berliner in unserer Familie. Mit 3950 g und 52 cm ist er ein Wonneproppen. Nach über einer Woche Verspätung und einer entspannten Geburt konnte Ferdinand endlich seinen Bruder ansehen, anfassen - und abküssen. Phileas hat diese Begrüßung gelassen über sich ergehen lassen, und ist -  bis jetzt - wenig beeindruckt von Ferdinands stürmischen Liebesbekundungen. 
 
Drei Wochen vorher haben wir für uns als Familie mehr Platz geschaffen - wir sind in unsere Doppelhaushälfte umgezogen. Besonders dankbar sind wir für die tatkräftige Unterstützung von unseren Freunden hier vor Ort und unseren Familien. Nancy hatte von Daniel für den Umzug „Sofa-Arrest“ bekommen, da der Umzugstermin dem Geburtstermin gefährlich nahegerückt war. Für Ferdinand war das Ganze ein großes Abenteuer und der absolute Höhepunkt war die zehnminütige LKW-Fahrt auf dem Beifahrersitz vom alten Zuhause ins neue. Sein erstes eigenes Zimmer hat er ohne zu zögern in Beschlag genommen, trotzdem genießt er auch das große Wohnzimmer, wo er tanzen, toben, klettern und Fußball spielen kann. - Ein großes Plus gerade im Winter! Jetzt leben wir in unmittelbarer Nachbarschaft von zwei Katzen, einem Hund und Papagei. In den Streichelzoo brauchen wir also nicht fahren, die Katzen würden sogar auf unserem Sofa schlafen.
Wir Erwachsenen schätzen neben dem Platz unseren Kamin (wenn wir auch kaum Feuerholz haben), den Blick in den Garten und die zentrale, aber trotzdem sehr ruhige Lage. Und wir freuen uns sehr, dass wir jetzt nicht nur in Berlin arbeiten, sondern auch leben. Das hilft uns in in der Gemeindeaufbauarbeit enorm. Obwohl unsere alte Wohnung nur 1 km entfernt liegt, ist das Lebensgefühl und die Mentalität hier in West-Berlin anders. Vielleicht liegt es daran, dass hier über Jahrzehnte hinweg eine Mauer stand. 
 
Gemeindeleben
Zum Jahresende hin wird es noch einmal spannend: werden wir auch diesmal zum Heiligabend wieder viele unbekannte Gäste im Gottesdienst haben? Können wir Bekannte begrüßen, die irgendwann im Jahr schon einmal reinschauten? Wir beten für beides, schließlich wollen wir das Wichtigste in unserem Leben teilen. Gottes Liebe! Ganz sicher aber wissen wir, dass unsere Gottesdienste um etwa 10 Leute gewachsen sind! Hatten wir Anfang des Jahres sonntags etwa 50 Leute, so waren es in den letzten Wochen jeweils über 60! 
 
Fast jede Woche sehen wir (noch) unbekannte Gesichter. Roddy, unser amerikanischer Mitarbeiter, ist eine Outreach-Talent. Permanent knüpft er neue Kontakte. Halb im Scherz meinte Daniel vor kurzem, dass Roddy in dem halben Jahr mehr Gäste mitgebracht hat, als wir alle in den letzen Jahren zusammen. 
 
Wir erleben eine für uns unerwartete Offenheit gegenüber Gott und dem christlichen Glauben. Viele Besucher wollen wiederholt einen Gottesdienst erleben. Die Meinung, dass die Menschen nichts mit Kirche zu tun haben wollen, bestätigt sich nicht. Im Gegenteil, so kommt z.B. seit einigen Monaten ein junger Mann regelmäßig zu den Gottesdiensten, weil er irgendwie spürt, dass es Gott gibt. Er hat Hunger nach Gott, liest interessiert die Bibel und ist begeistert, das Kirche relevant für das Leben ist. Eine junge Familie meldete ihre Kinder zum Englisch-Camp in den Herbstferien an. Begeistert von dem Angebot und der Umsetzung engagierte sie sich gleich und kochte Mittagessen für die ganze Mannschaft. Am darauf folgenden Sonntag kam sie in den Gottesdienst - und seit dem immer wieder. Wir freuen uns - uns erleben die Schritte auf ihrer Reise zu und mit Gott!
 
Kenia
Wie unerwartete, warme Sonnenstrahlen erlebten wir als gesamte Gemeinde den Besuch von einem 11-köpfigen kenianische Team aus der  Nairobi Chapel. Sie schafften es gleich zweimal, uns Deutsche zum Tanzen zu bringen: zum Lobpreisabend am Freitag und im Gottesdienst am Sonntag - und es hat allen Spaß gemacht. Ganz nebenbei hatten wir einen Rekord an Gottesdienstbesuchern zu verbuchen: knapp 120 Leute kamen an diesem Sonntag. Neben der Fröhlichkeit, brachten die Kenianer wichtige Impulse für die Gemeinde. Besonders die Pastoren Oscar Muriu und Simon Mbevi gaben für uns als Älteste, Leiter und Mitarbeiter wegweisende Gedanken für die weiter Arbeit mit. Wir sehen die Begleitung unserer Gemeindearbeit durch Pastoren von Nairobi Chapel und Mavuno nach wie vor als großes Geschenk und Privileg an. 
 
Abschied nehmen
Von einem anderen Geschenk haben wir diese Woche Abschied genommen. Emily, unser Au Pair reist in diesen Tagen zurück nach Kanada. Wir trauern jetzt schon, ist sie doch ein Teil von unserer Familie geworden. Am meisten bekommen das Ferdinand und Nancy zu spüren, denn mit ihr geht eine kreative und geduldige Spielgefährtin und eine große Unterstützung im Haushalt. Als uns Emily jedoch erzählte, dass sie sich bei Nairobi Chapel für ein Internship beworben hat, kam neben den Abschiedsschmerz auch Freude dazu. 

Zum Schluss noch ein paar Einblicke in unser Familien Leben.
 
Ferdinand-Sprüche:
* Phileas liegt entspannt auf Mamas Arm. Ferdinands Meinung dazu: „Der genießt das Leben!“ 
 
* Papa will Ferdinand zeigen, wie man auf der schneebedeckten Straße schlittern kann. Ferdinand meint dazu etwas skeptisch: „Da bin ich aber gespannt.
 
* Mama möchte Ferdinand die Windel wechseln. Ferdinand möchte aber nicht, Er sagt: “Das geht jetzt nicht. Ich bin gerade beschäftigt.

Ganz zum Schluss danken wir Euch für eure Unterstützung und Interesse - sowohl an dem, was Gott hier tut, als auch an uns als Familie. Gott segne Euch dafür. 

Wir wünschen Euch eine gesegnete Weihnachtszeit, geprägt von Begegnungen mit dem Licht der Welt.

Herzliche Grüße,
Daniel & Nancy mit Ferdinand und Phileas

INFORMATION & GEBET

Wir danken Gott für

* einen reibungslosen Umzug und ein schönes neues Zuhause
* eine komplikationslose und entspannte Geburt 
* einen zweiten, gesunden Sohn
* die Gäste aus Kenia, die uns ermutigt und herausgefordert haben

...und

* für die Gäste, die zu unseren Gottesdiensten kommen
* für Emily, die uns in den letzten Monaten eine große Unterstützung war
 

Wir bitten Gott

* für ein gutes Hineinfinden in die neue Familiensituation im neuen Haus, mit Phileas und ohne Emily
* dass weiter Gäste in den Gottesdienst kommen und bleiben, und Gotte Liebe kennen lernen
 
Daniel & Nancy Flechsig
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