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Hallo <<First Name>>,

die Freiwilligen haben schon gut ein dreiviertel Jahr in ihrer Wahlheimat verbracht. In den letzten Wochen werden sie bestimmt noch viel erleben und damit auch Du etwas mehr über die Eindrücke, Erfahrungen und Tätigkeiten der Freiwilligen erfährst, ist hier der nächste Newsletter aus dem Freiwilligenjahr 2017-18.

Heute live aus:

Camp Restore,
New Orleans, USA


In dieser Einrichtung engagieren sich Angestellte, wöchentliche Freiwilligengruppen und Langezeitfreiwillige aus den USA
 sowie Sinan Kurt und Fabian Münster für den Wiederaufbau der Stadt.


Mehr Infos über Camp Restore findest Du auf unserer Website
- Hier geht's zur Einsatzstellenbeschreibung -

Working in The Big Easy

~ Sinan
Mardi Gras, Jazz und Katrina - das waren unseren ersten Assoziationen mit New Orleans oder wie die Einheimischen es sagen, “N’awlins”. Nun sind wir jetzt seit ca. 8 Monaten im “Big Easy” und sicherlich interessiert euch, was seitdem passiert ist bzw. wie sich unser Leben verändert hat. Wir, das sind Fabian Münster aus Waldhölzbach im Saarland und Sinan Kurt aus Paderborn in NRW. Gemeinsam haben wir uns am 01. August auf Abenteuerreise nach New Orleans begeben und bisher so einiges gemeinsam gemeistert. Nach ca. 13 Jahren Hurrikane Katrina sind hier teilweise noch unbewohnbare Häuser und leere Grundstücke vorzufinden, weil die Menschen sich keine Renovierung leisten können. Da kommen wir jetzt ins Spiel, denn Camp Restore wurde 2006 genau aus diesem Grund eröffnet. Es werden Volunteers aus aller Welt, aber hauptsächlich aus den USA, hier untergebracht und leisten dann ehrenamtliche Hilfe im Bereich des Wiederaufbaus. Dabei spielt es keine Rolle, ob Bauarbeiter oder Laie, groß oder klein, schwarz oder weiß, denn es geht darum sich gemeinsam für die Mitmenschen einzusetzen. Mittlerweile gibt es neben dem Wiederaufbau auch Projekte im Community Garten, bei der Tafel, im Altersheim, auf dem Pferdehof, uvm. Selbst 13 Jahre nach Katrina haben wir jährlich ca. 3000 Volunteers.
Wie sieht denn unser typischer Arbeitsalltag hier aus?
Morgens um 7 gibt es Frühstück und zwar typisch amerikanisch Sausage, Rührei, Pancakes, usw. Anschließend beladen wir unseren Truck mit den benötigten Werkzeugen für den Tag, sodass wir gegen 8 Uhr zur Baustelle fahren und um 9 mit der Arbeit beginnen, aber auch das kann sehr stark variieren. Um 12 Uhr wird dann eine kurze Mittagspause eingelegt, bevor es dann wieder an die Arbeit geht und um 16 Uhr ist dann Feierabend. Jedoch gilt das für die wöchentlichen Volunteers und nicht wirklich für uns, weil wir im Camp dann den Truck entladen und oft noch beim Abendessen aushelfen bzw. Hausmeisterarbeiten erledigen müssen. Im Grund genommen beginnt der Arbeitstag für uns um 7 Uhr und hört dann um 19 Uhr auf. Das tolle an Camp Restore als Einsatzstelle ist, dass wir die Möglichkeit bekommen, auch in die anderen Projektstellen reinzuschauen, d.h. wir arbeiten nicht nur auf dem Bau, sondern helfen je nach Bedarf auch mal im Altersheim, bei der Tafel oder bei Veranstaltungen aus.
Selbstverständlich besteht das Leben hier nicht nur aus Arbeiten, denn die New Orleanian haben immer Lust aufs Feiern, ganz egal ob ein Fried Chicken Festival, Mardi Gras oder ganz einfach Straßenmusiker mitten in der Innenstadt. Die Einheimischen hier sind für ihren “laid-back” Lebensstil bekannt und es bedeutet eigentlich, dass sie sich durch nichts stressen lassen und extrem entspannt sind. Wenn wir unsere Freiwilligen fragen, ob sich New Orleans denn sehr von den anderen Städten unterscheidet, bekommen wir sehr oft zu hören, dass nirgendwo anders die Menschen so offen sind. Ich kenne sehr viele Städte, da wird man schräg angeguckt, wenn man mitten in der Stadt einfach anfängt zu singen. In New Orleans versammelt sich eine Gruppe voller Fremder, um einen herum und singt mit.
Wo wir schon bei der Kultur sind, da gibt es noch einiges mehr zu erzählen: Erst im Februar haben wir eine Woche Mardi Gras (“fetter Dienstag”) überlebt und weil NOLA (New orleans, Louisiana) dafür so sehr bekannt ist, gibt es noch ein bisschen mehr dazu. Am 06. Januar (“Dreikönigstag”) jeden Jahres beginnt die Mardi Gras Zeit und von dort an bis zu dem Dienstag vor Aschermittwoch gibt es jeden Tag den “King Cake” auf der Speisekarte. Dieser Kuchen beinhaltet eine kleine Babypuppe, die Jesus widerspiegeln soll, als er von den heiligen drei Königen gesehen wurde. Wer das Kuchenstück mit dem Baby hat, der schmeißt die nächste Party und besorgt den Kuchen. Außerdem gibt es auch so gut wie jeden Tag Paraden, wo wir acht große Säcke voll mit Beads (Perlenketten), Spielzeug, Krimskrams, uvm. gesammelt haben. Wer so hart am Feiern ist, der wird auch hungrig und da sind wir in New Orleans genau richtig. Es ist schwierig hier schlechtes Essen zu finden. Eine kleine Liste an Dingen, die wir bisher hier gegessen haben: Po´Boys (Sandwiches), Muffuletta, Beignets (frittiertes französisches Gebäck), Jambalaya (Reisgericht), Gumbo (Eintopfgericht), uvm.

Diese Stadt ist an Lebendigkeit, Feierlust, Musik und super leckerem Essen kaum zu übertreffen!
... vollständiger Bericht auf der Homepage

Baustellenromantik

~ Fabian
Ich möchte euch an dieser Stelle von einer Baustelle berichten, die uns in den vergangenen Wochen begleitet hat. Der erste Tag begann ziemlich langweilig, aber doch erschöpfend. Ich habe mit nur einem Kollegen das halbe Haus vom Sperrmüll befreit und die Bodendielen und Balken rausgerissen. Das war aber auch der einzige langweilige Tag des Projektes. In der nächsten Woche hatten wir ca. 200 Freiwillige im Camp und das bedeutet für uns immer viel Stress. Wir haben uns 10 Freiwillige geschnappt und diese sind dann mit uns auf die Baustelle gefahren. Dort angekommen haben ein paar der Freiwilligen angefangen alte Farbe vom Haus abzukratzen und andere haben geholfen neue Balken in den Boden zu ziehen. In der restlichen Woche haben wir dann noch das Haus mit Grundierung gestrichen, damit die eigentliche Farbe aufgetragen werden kann. Währenddessen haben ein paar andere Freiwillige, unser Bauleiter und ich angefangen die Bodenplatten einzuschrauben, das alte Dach abzubauen, eine neue Wand einzubauen und ein neues Dach drauf zu setzen. Ihr habt schon richtig gelesen, denn das alles haben wir tatsächlich in weniger als einer Woche fertigstellen können. Aber viel wichtiger als die Arbeit an sich ist das Kennenlernen der Menschen. Während dieser Woche habe ich sehr gute Freunde fürs Leben gewonnen. Beim Arbeiten bin ich mit ein paar Leuten ins Gespräch gekommen. Es stellte sich heraus, dass wir uns so gut verstehen, dass wir den Rest der Woche nur noch zusammen arbeiteten. Als die Dachbalken dann eingezogen waren und wir die OSB Platten fest eingeschraubt hatten, meldeten wir uns direkt, um das Dach mit Schindeln zu decken. Ich war sehr erstaunt darüber wie schnell wir das hingekriegt hatten, obwohl keiner von uns zuvor ein Dach gedeckt hatte. Es heißt ja, „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, aber in diesem Fall war beides gleichzeitig möglich. So ging eine meiner besten Wochen im Camp Restore zu Ende und ich hoffe, dass ich noch ein paar solchen Wochen voller Spaß und toller Menschen genießen kann.
... vollständiger Bericht auf der Homepage

A life-changing programme for young people

~ Courtney (Freiwillige aus den USA)
The Lutheran Young Adult Corps (LYAC) is a summer or gap year program for young adults (18-26) that provides a community of faith and service through full-time service work in various cities across the US. As the LCMS website states, “During service, The Lutheran Church—Missouri Synod provides a supportive, life-changing program for young people to gain valuable experience while deepening their faith and sharing Jesus through acts of mercy”.  

There are currently four participants serving in Louisiana: Madison Ezzell, Courtney Haag, and Hayden Duncan at Camp Restore in New Orleans, and Paul Mroczenski at Camp Restore in Baton Rouge.

Both camps house and feed volunteers from across the nation, and offer a variety of service opportunities to those volunteers. Camp Restore-NOLA partners with over 100 non-profits in the area, including food pantries, animal shelters, schools, nursing homes, senior centers, churches, homeless ministries, and community gardens.

Although the sites are different, all four interns appreciate the community that is surrounding them. Mroczenski and Duncan are often invited to dinner with church members and attend pizza parties hosted by their pastor, Dave Buss. Ezzell and Haag enjoy going to their supervisor, Kathy Wendling’s house to watch the Saints games, as well as going to festivals and exploring the city.

All four participants entered into this program very unsure of what to expect in terms of work and community, but have been embraced by the Camp staff and the LCMS churches. While in Louisiana, they have grown in their faith, expanded their worldview, and discovered new talents.

The participants have also discovered a new place to love. They come from all over the country and have now discovered different things to love about Louisiana. Haag’s favorite part of working at camp is walking through the office in the middle of the work day and pausing to laugh with the staff and share stories from their lives. Ezzell loves learning new skills, such as using a jigsaw or cooking jambalaya, and growing more comfortable doing hard tasks. Duncan loves fellowship and community with the members at Trinity Lutheran Church.

More than anything, these four young adults are excited for an opportunity to serve their neighbors and share the love of Christ in their respective communities. They appreciate the support of the Southern District and the LCMS church as a whole as they explore their vocation and engage in the work of Christ.

... vollständiger Bericht auf der Homepage

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Sinan & Fabian
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